Die Entwicklungsagentur Region Heide freut sich, über den Dreiklang von Forschung, Erzeugung und Wertschöpfung zu berichten, der Dithmarschen voranbringen soll. Während Probleme wie Dunkelflaute und Abschaltstrom, bereits bekannt sind, ist weniger bekannt, dass diese Herausforderungen das Investieren in erneuerbare Energien unattraktiv machen. Hohe Strompreise während der Produktionspausen und sinkende Preise bei Überproduktion sind aktuelle Themen.
Prof. Dr. Oliver Opel von der Fachhochschule Westküste erforscht die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und betont, dass die Lösung für diese Probleme in der Speicherung von Strom liegt. Um dies zu erreichen, arbeiten Wissenschaftler des Instituts für die Transformation des Energiesystems (ITE) der Fachhochschule Westküste an der Analyse von Echtzeitdaten aus den Windparks in Nordermeldorf.
Die gesammelten Daten sind entscheidend, um die Verfügbarkeit von grüner Energie zu bewerten und neue Wertschöpfung über die reine Stromproduktion hinaus zu schaffen. Die enge Zusammenarbeit mit Windplan, dem Windpark Kanzlei und dem Windpark Nordermeldorf, ermöglicht den Zugang zu wichtigen Informationen, die für die Forschung von großer Bedeutung sind.
Darüber hinaus wird das ITE, gemeinsam mit der Entwicklungsagentur Region Heide, in der nationalen Wasserstoffforschung aktiv. Die Projekte HYPLANT100 und SYSTOGEN100 zielen darauf ab, Dithmarschen als „Produktions- und Speicherhochburg“ für Wasserstoff zu etablieren. Dirk Burmeister, Vorstand der Entwicklungsagentur, sieht großes Potenzial in der Region und ermutigt Startups, in die Wasserstoffwirtschaft einzusteigen.
Die Fachhochschule bietet nicht nur eine Plattform für Forschung, sondern auch eine Ausbildungsmöglichkeit für zukünftige Fachkräfte inkl. späterer Beschäftigungsmöglichkeiten hier vor Ort.
Die enge Verbindung zwischen Forschung und Wirtschaft wird dazu beitragen, Dithmarschen als führenden Standort für erneuerbare Energien und Wasserstofftechnologien weiter zu stärken. Wir sind überzeugt, dass Dithmarschen auf dem besten Weg ist, eine grüne Modellregion zu werden, und freuen uns auf die kommenden Entwicklungen!